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Wahl des Anwohnerbeirates

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der PFAFF-Areal-Entwicklungsgesellschaft mbH (PEG) für die Anwohner und Anlieger aus dem Bereich des ehemaligen Pfaff-Geländes wurde am 5. Oktober 2016 ein Anwohnerbeirat gewählt.

Anwohner und Anlieger sollen hier aus erster Hand Informationen über anstehende Maßnahmen sowie den Bau- und Sanierungsfortschritt auf dem Gelände erhalten. Gleichzeitig soll der Beirat die Anliegen aller Anwohner und Anlieger um das PFAFF-Areal vertreten und Gelegenheit zur Diskussion über Fragen des Lärm- und Umweltschutzes bieten, um Konflikte frühzeitig vermeiden zu können.

„Das PFAFF-Areal ist eines der letzten großen Entwicklungsgebiete der Stadt“, so Oberbürgermeister Klaus Weichel. „Bis zur Endvermarktung werden zehn bis fünfzehn Jahre ins Land gehen, in dieser Zeit wird sich auf dem Gelände vieles verändern, ein Großteil der Gebäude wird abgerissen werden, und das wollen wir kommunizieren.“

Es sei wichtig, insbesondere vor Ort bei den Anwohnerinnen und Anwohnern Akzeptanz zu schaffen, und ein Anwohnerbeirat sei dazu eine geeignete Kommunikationsplattform. „Ein Anwohnerbeirat ist nicht vom Gesetz vorgesehen, sondern eine freiwillige Einrichtung“, erklärte das Stadtoberhaupt.

Gleichzeitig wies der OB darauf hin, dass der Beirat nicht die Bürgerbeteiligung ersetzen soll: „Der Beirat ist kein Planungsgremium!“

Der einstimmig gewählte Beirat besteht aus zwölf Personen, darunter auf Vorschlag des Plenums neun Anwohner – sowohl Mieter als auch Eigentümer –, ein Anlieger, dem OB und einem Vertreter der Geschäftsführung der PEG.

In der ersten Sitzung Ende Oktober 2016 wurde in einem ersten Schritt eine Satzung verabschiedet und ein Vorsitzender gewählt.

Die Einrichtung des Beirats traf im Publikum auf breite Zustimmung.

Insgesamt waren rund 60 Personen der Einladung der PEG in den Großen Ratssaal gefolgt. Dr. Kremer stellte zunächst in einem Vortrag die geplanten Rückbauarbeiten vor, die Anfang November 2016 im Westteil des Geländes (nordwestlich des Neuen Verwaltungsgebäudes) begannen. Dabei wurde versucht, die Belastungen hinsichtlich Lärm, Staub, Verkehr und Erschütterungen so gering wie möglich zu halten und vor allem auf das eigentliche Gelände zu beschränken.

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